Wenn’s halt einfach doch nicht geht.

Ein kleiner Rant. (Oder so was in der Art.)
CN: (Internalisierter) Ableismus

Obwohl ich hier sehr offen schreibe und auch sonst offen mit meinen beHinderungen umgehe, gibt es etwas, das mir wirklich schwerfällt – und das ist, darüber zu schreiben, was internalisierter Ableismus mit mir macht.
Da genau das –die Schwierigkeit, darüber zu schreiben -aber Ausdruck davon ist, versuche ich es heute trotzdem. „Wenn’s halt einfach doch nicht geht.“ weiterlesen

Warum Nazis nicht dumm sind.

Klick hier, wenn du das in einfacherer Sprache lesen magst.

Oder:
Warum gegen Nazis sein auch Anti-Ableismus bedeutet

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, das mir sehr wichtig ist, vor dem ich mich aber lange „gedrückt“ habe, weil ich weiß, dass die Abwehrreaktionen darauf meistens am stärksten sind. Das ist total in Ordnung, so ging es mir selbst auch – und das, obwohl ich betroffen bin.
Es geht um Ableismus (Behindertenfeindlichkeit).
„Hä? Was, ich hab nix gegen Behinderte!“, denkst du jetzt vielleicht. Und genau dann wäre es ABSOLUT GROßARTIG, wenn du diesen Eintrag bis zum Ende durchlesen würdest. ❤

„Warum Nazis nicht dumm sind.“ weiterlesen

Rumpelstilzchen hat’s raus.

Ich habe keine Statistik darüber aufgestellt, wie oft mir Leute sagen, ich solle mich nicht aufregen – geschätzt passiert es etwa zwei Mal pro Woche. Selbstverständlich auf verschiedene Arten. Von „Das ist nun aber kein Grund, sich aufzuregen.“ bis „Naja -du regst dich halt gern auf, ne!?“ ist alles dabei.
Meistens macht mich das dann erst recht wütend, weil ich es generell unangebracht finde, über anderer Menschen Gefühle zu urteilen. So was steht für mich auf einer Stufe mit „NÖ. Deine Wahrnehmung ist falsch.“ und hat so wenig mit respektvoller Kommunikation auf Augenhöhe zu tun. „Rumpelstilzchen hat’s raus.“ weiterlesen

Die Sache mit den Pronomen.

(Dieser Blog-Eintrag knüpft an MisSirMindfuck an)

 

Ich war 12, als ich mich in Ash verliebte – und damit meine ich keine Person, sondern den Namen. Auch, wenn ihn heute fast alle mit Pokémon assoziieren: Damals wurde die Boygroup O-Town gerade ganz groß und einer der Jungs heißt eben Ashley.
Bis dahin war mir der Name nur als Frauenname geläufig und dass er auch für Männer verwendet werden konnte, faszinierte mich total. Also nannte ich meine Figur (damals zeichnete ich noch) Ashley.

„Die Sache mit den Pronomen.“ weiterlesen