Warum Nazis nicht dumm sind. (Einfachere Sprache)

Original-Beitrag in schwierigerer Sprache

Oder:

Wenn du gegen Nazis bist, musst du auch gegen Behinderten-Feindlichkeit kämpfen.

Wenn du lieber hören als lesen magst, klick hier drauf:

Ich schreibe heute über ein wichtiges Thema. Damit habe ich lange gewartet.
Die meisten Menschen reden nicht gern darüber. Viele werden auch wütend.
Das ist total in Ordnung. Ich habe auch nicht alles gleich verstanden. Obwohl das Thema für mich wichtig ist.

Es geht um die Beleidigung von behinderten Menschen.
Vielleicht denkst du jetzt: Ich mach so was nicht!
Bitte lies den Text trotzdem.

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Geburtstage und andere Stressoren.

Die Frage, wie ich meinen Geburtstag verbringe, hat mich jahrelang unglaublich gestresst. Nicht, weil ich ein Problem mit dem Tag selbst hätte, sondern weil „Das Gleiche wie an jedem anderen Tag.“ hier noch viel mehr als sonst als inakzeptable Antwort gilt.
„Aber es ist doch dein GEBURTSTAG!“, sagen Leute dann – so, als müsse das Wort nur nochmal besonders laut und besonders stark betont ausgesprochen werden, damit bei mir der Groschen fällt und ich sage: „Achso klar, ja – ich feier ab 7 bei mir, komm gern vorbei!“
„Aber willst du denn nicht feiern?“, fragen sie dann, mit einem Gesichtsausdruck als hätte ich gerade gesagt, dass ich morgen zum Mond fliegen und dort für immer wohnen bleiben möchte.

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Lebenszeichen und Kälte-Lifehacks

Dieser Beitrag als Audiofile:

Hallo ihr Lieben,

erst einmal eine kurze Info: Ich habe gerade nur sehr wenige Löffel, weil ich seit einigen Wochen einen Schub habe, dazu noch akut kränkle und auch mein Hund momentan Chemotherapie bekommt.
DANKE für die Blog-Kommentare und E-Mails der letzten Zeit- ich freue mich total und antworte auch auf alle, sobald ich kann. ❤
Außerdem plane ich, an einem der kommenden Wochenenden auch mal wieder ein (nicht musikalisches) Video zu machen und freue mich jetzt schon darauf, das zu posten. „Lebenszeichen und Kälte-Lifehacks“ weiterlesen

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Blog-Eintrag zum Anhören: 

Eines der schwierigsten Dinge am Chronisch-Krank/beHindert-Sein ist für mich, einen Mittelweg zwischen Hoffnung und Resignation zu finden. Das wäre vermutlich sowieso schon alles andere als einfach, auch ganz ohne Input von anderen Menschen dazu. Dieser Input kommt aber ständig und erschwert die Sache extrem. Ratschläge wie: „Mach doch mal Yoga“, „Hast du schon Diät XYZ ausprobiert?“, „Geh doch mal mehr an die frische Luft.“ und ähnlicher – oft sehr übergriffiger – Schmu, den ich (und andere chronisch Kranke) regelmäßig höre mag zwar gut gemeint sein, hat aber dennoch keine angenehme Wirkung. „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ weiterlesen

(Don’t) Splain it to me, Baby!

Der Blog-Eintrag als Audiofile:

Gestern hab ich endlich etwas getan, was ich seit Monaten tun wollte: Meinen persönlichen Lieblings-Splaining-Song aufgenommen.

„Hä, was für ein Ding?“, denkst du jetzt vielleicht.
Splaining (Englisch „to explain“= erklären) ist, einer Person etwas ungefragt und auf überhebliche Art erklären.
Wenn du hier gelandet bist, ist es sehr gut möglich, dass du das gerade getan hast und ich oder irgendwer anders dir deswegen diesen Link geschickt hat.

(Video entfernt, weil ich selbst es nicht mehr mag. Wird evtl. erneuert. Zum weiteren Verständnis: Ich hatte „King of Anything“ von Sara Bareilles gecovert.)
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Das Wundermittel

Das Wundermittel

Die Pharmalobby, Yoga-Lehrer_innen und Ärzt_innen dieser Welt sollten sich lieber warm anziehen, denn ich habe ein neues Wundermittel entdeckt. Na gut, das ist gelogen und lügen soll man nicht. Das Mittel ist nicht neu, ich habe schon sehr oft davon gehört, denn es wird mir regelmäßig empfohlen – und es ist tatsächlich auch eher umgekehrt: Es muss mich entdecken. Oder wir uns. Aber wenn ich es dann habe, wird meine Welt eine andere sein. „Das Wundermittel“ weiterlesen

Gedankliche Parties

Ich möchte dich heute gern mit auf eine Reise nehmen. Also…gedanklich, weil ich kein Geld habe und es für dieses Szenario auch angebrachter ist:
Stell dir vor, du verbringst Zeit mit einem lieben Menschen.
Wenn dir gerade keiner einfällt, nimm einfach irgendeine zufällige, dir sympathische, Person und wenn’s dir schwer fällt, dir IRGENDEIN Gesicht vorzustellen, nimm vielleicht das von Ruby Rose oder Justin Timberlake oder Jamie-Lee oder so.

Stell dir vor, ihr seid gerade dabei, eine Party vorzubereiten. Es kommen viele Menschen, die ihr gern mögt und lange nicht gesehen habt. Ihr freut euch beide sehr, aber ihr seid auch tierisch im Stress, weil irgendwas mit dem Rezept für die Häppchen nicht stimmte. Ihr musstet ganz viel wegwerfen, neu einkaufen und nochmal zubereiten und habt dadurch total viel Zeit verloren, die ihr dringend gebraucht hättet. „Gedankliche Parties“ weiterlesen

Wenn’s halt einfach doch nicht geht.

Ein kleiner Rant. (Oder so was in der Art.)
CN: (Internalisierter) Ableismus

Obwohl ich hier sehr offen schreibe und auch sonst offen mit meinen beHinderungen umgehe, gibt es etwas, das mir wirklich schwerfällt – und das ist, darüber zu schreiben, was internalisierter Ableismus mit mir macht.
Da genau das –die Schwierigkeit, darüber zu schreiben -aber Ausdruck davon ist, versuche ich es heute trotzdem. „Wenn’s halt einfach doch nicht geht.“ weiterlesen