(Don’t) Splain it to me, Baby!

Der Blog-Eintrag als Audiofile:

Gestern hab ich endlich etwas getan, was ich seit Monaten tun wollte: Meinen persönlichen Lieblings-Splaining-Song aufgenommen.

„Hä, was für ein Ding?“, denkst du jetzt vielleicht.
Splaining (Englisch „to explain“= erklären) ist, einer Person etwas ungefragt und auf überhebliche Art erklären.
Wenn du hier gelandet bist, ist es sehr gut möglich, dass du das gerade getan hast und ich oder irgendwer anders dir deswegen diesen Link geschickt hat.

(Video entfernt, weil ich selbst es nicht mehr mag. Wird evtl. erneuert. Zum weiteren Verständnis: Ich hatte „King of Anything“ von Sara Bareilles gecovert.)
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Das Wundermittel

Das Wundermittel

Die Pharmalobby, Yoga-Lehrer_innen und Ärzt_innen dieser Welt sollten sich lieber warm anziehen, denn ich habe ein neues Wundermittel entdeckt. Na gut, das ist gelogen und lügen soll man nicht. Das Mittel ist nicht neu, ich habe schon sehr oft davon gehört, denn es wird mir regelmäßig empfohlen – und es ist tatsächlich auch eher umgekehrt: Es muss mich entdecken. Oder wir uns. Aber wenn ich es dann habe, wird meine Welt eine andere sein. „Das Wundermittel“ weiterlesen

Lernprozesse

Eineinhalb Monate liegt #behindernisse jetzt zurück – und ich habe dadurch ganz schön viel gelernt:

Ein bisschen was über Medien. Einige haben berichtet, ohne uns zu nennen. Andere haben uns genannt. Manche haben Menschen dazu interviewt, die mit der Entstehung des Hashtags nichts zu tun haben. Und manche haben tatsächlich mit uns gesprochen.
Eine Übersicht über die Medienberichte findet ihr hier. (Fettes Danke an Konrad und Dennis von rbb Radio Fritz, Thorsten von hr-info und Lena von Edition F. <3)

Achja: Dass es kaum zumutbare Schwerstarbeit sein muss, ein Twitterprofil zu lesen und Pronomina zu berücksichtigen, hab ich auch gelernt.
Danke an die, die mich nicht misgendert haben!

Vor allem – und darum soll’s hier eigentlich gehen – hatte ich aber ganz viele Möglichkeiten, meine eigenen Privilegien zu checken und meinen eigenen Ableismus zu reflektieren. „Lernprozesse“ weiterlesen

Rumpelstilzchen hat’s raus.

Ich habe keine Statistik darüber aufgestellt, wie oft mir Leute sagen, ich solle mich nicht aufregen – geschätzt passiert es etwa zwei Mal pro Woche. Selbstverständlich auf verschiedene Arten. Von „Das ist nun aber kein Grund, sich aufzuregen.“ bis „Naja -du regst dich halt gern auf, ne!?“ ist alles dabei.
Meistens macht mich das dann erst recht wütend, weil ich es generell unangebracht finde, über anderer Menschen Gefühle zu urteilen. So was steht für mich auf einer Stufe mit „NÖ. Deine Wahrnehmung ist falsch.“ und hat so wenig mit respektvoller Kommunikation auf Augenhöhe zu tun. „Rumpelstilzchen hat’s raus.“ weiterlesen

Porno, Baby!

Ich schreibe in diesem Beitrag teilweise sehr explizit über Sex.

Woohoo. ich hab ein neues Kreuz im Kalender. Konnte „Anschauen feministischer Pornos“ von meiner To do-Liste streichen!

Zur Vorgeschichte:
Vor einigen Tagen stolperte ich über einen Artikel mit der Überschrift Porn Watchers Think More Highly Of Women. Das überraschte mich, denn bisher war ich trotz meiner generell sexpositiven Einstellung der Ansicht, es wäre eher umgekehrt und Pornos würden sich weder auf das Frauen- noch auf das Männerbild besonders positiv auswirken.
Ich entschied also, dass es an der Zeit war, alte Glaubenssätze und Extrapolationen mal zu überprüfen und zu schauen, wie die aktuelle Studienlage zum Thema ist.

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Iiiiiih, BLUT!

Inhaltswarnung: Menstruation, Hate Speech, Frauenfeindlichkeit

Nun komme ich immer noch nicht dazu, endlich den Beitrag zu schreiben, den ich seit Wochen im Hinterkopf habe. Ist aber egal, denn das hier finde ich so wichtig, dass ich es erzählen möchte und es passt auch zu meinem Thema.
Manche von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Louelle Denor, eine Studentin aus Philadelphia, hat auf Instagram ein Foto gepostet, das mit Morddrohungen, Vergewaltigungswünschen und der Aufforderung, sich umzubringen quittiert wurde.

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