Ein paar Worte zu beHinderungen

(Dieser Text ist nicht 100% identisch mit dem, was ich im Video sage, aber ungefähr.)

Ganz wichtig und gleich zu Beginn, nachdem mich gerade ein sehr lieber Mensch darauf hingewiesen hat (Danke! ❤ ): Ich schreibe und spreche mehrfach vom „Rumjammern“. Bitte bezieht das bloß nicht auf euch. Das ist zu 100% mein persönliches Ding  – ich selbst habe sehr sehr schnell den Eindruck, ich würde jammern, wenn ich sage, dass irgendwas nicht gut ist, das ist eben auch internalisierter Ableismus. Bei anderen Menschen werte ich das völlig anders und ich bin mir VOLL darüber im Klaren, dass mein Weg, mit so was umzugehen, auch echt nicht der beste ist. 🙂

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Porno, Baby!

Ich schreibe in diesem Beitrag teilweise sehr explizit über Sex.

Woohoo. ich hab ein neues Kreuz im Kalender. Konnte „Anschauen feministischer Pornos“ von meiner To do-Liste streichen!

Zur Vorgeschichte:
Vor einigen Tagen stolperte ich über einen Artikel mit der Überschrift Porn Watchers Think More Highly Of Women. Das überraschte mich, denn bisher war ich trotz meiner generell sexpositiven Einstellung der Ansicht, es wäre eher umgekehrt und Pornos würden sich weder auf das Frauen- noch auf das Männerbild besonders positiv auswirken.
Ich entschied also, dass es an der Zeit war, alte Glaubenssätze und Extrapolationen mal zu überprüfen und zu schauen, wie die aktuelle Studienlage zum Thema ist.

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MissSirMindfuck

 

Inhaltswarnung: Ich schreibe über Dysphorie und erwähne meine vergangene Essstörung.

Nachdem ich mehrfach Andeutungen in die Richtung gemacht habe, dass ich mich selbst nicht im zweigeschlechtlichen System einordnen kann, hier eine etwas ausführlichere Beschreibung meiner Identität.
Dieser Beitrag ist vermutlich deutlich weniger strukturiert als meine anderen, weil ich dieses diffuse Empfinden schlicht nicht besser beschreiben kann. 😉
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Iiiiiih, BLUT!

Inhaltswarnung: Menstruation, Hate Speech, Frauenfeindlichkeit

Nun komme ich immer noch nicht dazu, endlich den Beitrag zu schreiben, den ich seit Wochen im Hinterkopf habe. Ist aber egal, denn das hier finde ich so wichtig, dass ich es erzählen möchte und es passt auch zu meinem Thema.
Manche von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Louelle Denor, eine Studentin aus Philadelphia, hat auf Instagram ein Foto gepostet, das mit Morddrohungen, Vergewaltigungswünschen und der Aufforderung, sich umzubringen quittiert wurde.

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Wer braucht den Scheiß? Heute: Gender Gaps/-Sternchen

Inhaltswarnung: Ableistische Sprache (kursiv)

Zeit für Geständnisse:
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich eines schönen Tages im Jahre 2012 auf den Beschluss der Grünen Jugend zum Thema Gender Gaps stieß.
Darin stand, das Binnen-I sei nicht ausreichend, um alle Menschen anzusprechen und das gesamte zweigeschlechtliche System müsse abgeschafft werden, da es immerhin auch Personen gebe, die sich diesem nicht zugehörig fühlten. „Wer braucht den Scheiß? Heute: Gender Gaps/-Sternchen“ weiterlesen