Geschlechtszuweisung vermeiden, aber wie?

Für Untertitel im Video einfach rechts unten klicken. 🙂


Zusammenhängende Fassung von dem, was ich im Video sage:

Hi,

ich sag heute ein bisschen was zu Geschlechtszuweisung bzw. dazu, wie die sich sprachlich vermeiden lässt.

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Das Wundermittel

Das Wundermittel

Die Pharmalobby, Yoga-Lehrer_innen und Ärzt_innen dieser Welt sollten sich lieber warm anziehen, denn ich habe ein neues Wundermittel entdeckt. Na gut, das ist gelogen und lügen soll man nicht. Das Mittel ist nicht neu, ich habe schon sehr oft davon gehört, denn es wird mir regelmäßig empfohlen – und es ist tatsächlich auch eher umgekehrt: Es muss mich entdecken. Oder wir uns. Aber wenn ich es dann habe, wird meine Welt eine andere sein. „Das Wundermittel“ weiterlesen

„Darf ich auf deine Brüste stehen?“

Es gibt ein paar Fragen, die mir cis Leute immer wieder in sehr ähnlicher Form stellen – meistens, wenn wir auf einer Flirt-Ebene Kontakt haben, manchmal aber auch einfach so, wenn’s um meine Geschlechtsidentität geht.
(Cis ist das Gegenteil von trans – cis sind also Menschen, die sich mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, identifizieren.)
Ich schreibe die Fragen und meine Antworten darauf heute mal auf und hoffe, dadurch ein bisschen aufklären zu können.

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„Hilfe, ich diskriminiere!“ /Transfeindlichkeit

Inhaltswarnung: Nennung transfeindlicher Begriffe und Formulierungen, Schilderung transfeindlicher Situationen.

Hi Ash,

ich habe kürzlich eine Person kennengelernt, die sagt, sie wäre transsexuell oder transident.
Leider habe ich gar keine Ahnung, wie ich mich jetzt verhalten soll.
Ich glaube, ich habe schon ganz viele verletzende Dinge gesagt, aber ich verstehe nicht, warum. Was soll ich tun?

Liebe Grüße,
Miss Gender“

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Ein paar Worte zu beHinderungen

(Dieser Text ist nicht 100% identisch mit dem, was ich im Video sage, aber ungefähr.)

Ganz wichtig und gleich zu Beginn, nachdem mich gerade ein sehr lieber Mensch darauf hingewiesen hat (Danke! ❤ ): Ich schreibe und spreche mehrfach vom „Rumjammern“. Bitte bezieht das bloß nicht auf euch. Das ist zu 100% mein persönliches Ding  – ich selbst habe sehr sehr schnell den Eindruck, ich würde jammern, wenn ich sage, dass irgendwas nicht gut ist, das ist eben auch internalisierter Ableismus. Bei anderen Menschen werte ich das völlig anders und ich bin mir VOLL darüber im Klaren, dass mein Weg, mit so was umzugehen, auch echt nicht der beste ist. 🙂

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MissSirMindfuck

 

Inhaltswarnung: Ich schreibe über Dysphorie und erwähne meine vergangene Essstörung.

Nachdem ich mehrfach Andeutungen in die Richtung gemacht habe, dass ich mich selbst nicht im zweigeschlechtlichen System einordnen kann, hier eine etwas ausführlichere Beschreibung meiner Identität.
Dieser Beitrag ist vermutlich deutlich weniger strukturiert als meine anderen, weil ich dieses diffuse Empfinden schlicht nicht besser beschreiben kann. 😉
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Wer braucht den Scheiß? Heute: Gender Gaps/-Sternchen

Inhaltswarnung: Ableistische Sprache (kursiv)

Zeit für Geständnisse:
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich eines schönen Tages im Jahre 2012 auf den Beschluss der Grünen Jugend zum Thema Gender Gaps stieß.
Darin stand, das Binnen-I sei nicht ausreichend, um alle Menschen anzusprechen und das gesamte zweigeschlechtliche System müsse abgeschafft werden, da es immerhin auch Personen gebe, die sich diesem nicht zugehörig fühlten. „Wer braucht den Scheiß? Heute: Gender Gaps/-Sternchen“ weiterlesen